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Zu unserem Semesterthema “Alternative Energien und ihre politische Zukunft” wird es eine interessante Vortragsreihe geben und wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass wir hierfür Experten auf diesem Fachgebiet gewinnen konnten.
Herr Wolfgang Geus, 1. Vorsitzender der Erlanger Stadtwerke wird am 23.11.2011 die Vortragsreihe mit dem Thema “Maßnahmen der Stadt Erlangen zur Energiewende” eröffnen und uns über die regionalen Entwicklungen informieren. Am 30.11.2011 freut es uns Dr. Jens Hauch, Geschäftsführer des Energiecampus Nürnberg, mit dem Thema “Neue Technologien für die regenerative Grundlastversorgung” begrüßen zu dürfen. Abschließen wird die Reihe am 01.12.2011 Dr. Helmut Pfister (SPD), Stellv. Vorsitzender des Beirats der lokalen Agenda 21, mit dem Vortrag zu dem Thema “Energiepolitik ökologisch, sozial, sicher”.

Wir hoffen auf ein informations- und diskussionsreiches Semester!
Die Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr beim VDSt zu Erlangen, Waldstraße 3, 91054 Erlangen statt. Eintritt und Getränk kostenlos.

130. Stiftungsfest

Am 06. Juli 2011, geschrieben in: Veranstaltungen von AH-Vorstand

Wir laden herzlichst zum 130. Stiftungsfest vom 14. bis 17. Juli 2011 nach Erlangen ein.

Programm:

  • Begrüßungsabend: Donnerstag, 14. Juli 2011, ab 19.00 Uhr
    Lockere Einstimmung mit Cocktails, Imbiss und Klaviermusik
  • Stiftungsfestkommers: Freitag, 15. Juli 2011, ab 20.00 Uhr c. t.
    parallel: Damenprogramm (Nachtwächterführung durch das historische Erlangen, Damenrunde in der SAX-Bar)
  • Stiftungsfestball: Samstag, 16. Juli 2011, ab 19.30 Uhr
    Beschatterhalle, Musik: Keep Swinging Big Band
  • Exbummel: Sonntag, 17. Juli 2011, ab 11.00 Uhr
    Dixie-Frühschoppen am Entlas Keller, anschließend Groschenbier auf dem Haus

Anfahrtsbeschreibung zur Beschatterhalle:

Semesterausblick Sommer 2011

Am 22. März 2011, geschrieben in: Allgemein von AH-Vorstand

Was für eine Welt! Die Banken genehmigen sich schon wieder ordentliche Boni, nachdem etliche ohne den Rettungschirm des Staates nicht überlebt hätten. In der arabischen Welt geht es urplötzlich und lawinenartig munter zu. Den Griechen wird empfohlen, doch ihre Drachmen wieder einzuführen. Die Japaner erleben das schwerste Erdbeben seit einhundertvierzig Jahren. Wir in Deutschland haben immerhin das Problem, dass unser Verteidigungsminister seinen Doktortitel wohl mit etwas eigenwilligen Methoden erworben hat.

Nicht dass ich dies für grundsätzlich richtig erachten würde, aber ich würde schon gern wissen, was den Verursacher dieser ganzen Aktion veranlasst hat, sich dieser Dissertation noch einmal anzunehmen. Denn einen praktischen Nutzwert , also das Ziel einer verifizierbaren Verbesserung, vermag ich nicht zu erkennen.

Nun wird es nicht Wenige geben, die da gänzlich anderer Meinung sind. Das ist bei vielen Dingen so. Der unbestrittene Reiz daran ist jedoch, dass uns so schnell der Stoff für Diskussionen nicht ausgehen wird. Ist es nicht außerordentlich interessant zu erfahren, wie viele unterschiedliche Blickwinkel es gibt? Ist es nicht auch immer wieder spannend festzustellen, mit welch unterschiedlichen Wertigkeiten die diversen Themen behaftet sind?

Ich kenne nur ein einziges Umfeld, in dem Meinungen von Anderen grundsätzlich nicht interessieren, sondern ausschließlich die eigene oder die der Partei. Ich spreche natürlich von der Politik. Diese trägt ja auch wacker dazu bei, dass immer mehr Bürger mit immer größerer Fassungslosigkeit feststellen, dass es um das Wohl des Volkes nur mehr am Rande geht. Immer mehr verfestigt sich der Eindruck, dass Politik nur einer einzigen Zielsetzung folgt: dem eigenen Machterhalt ohne Rücksicht auf Verluste und unter Einsatz aller Mittel.

Gerechterweise muss man aber darauf hinweisen, dass auch das politische System in Deutschland eine gewisse Schuld daran trägt. Es sind ja immer irgendwo irgendwelche Wahlen zu gewinnen, so dass das Regieren selbst meist aus schlichtem Taktieren besteht, da man ja dem Wahlvolk schlichte Wahrheiten einfach nicht zumuten kann.

Das Volk rächt sich dann damit, dass es irgendwelche Unregelmäßigkeiten bei Politikern gnadenlos ins Visier nimmt. Klar ist natürlich, dass jedwede Erhöhung der Diäten völlig unangemessen ist. Wenn dann auch noch ein Dienstwagen einmal für einen privaten Zweck missbraucht wird, dann geht ein Aufschrei durch die Republik, besonders durch die Stammtische.

Dass die Wenigsten sich aber das Leben eines Politikers wünschen, liegt auf der Hand. Denn unter der Woche allein in der Hauptstadt zu sein, ist schon kein Vergnügen. Aber dann am Wochenende statt sich der Familie zu widmen, auch noch irgendwelche Veranstaltungen besuchen zu müssen, ist eine eigene Art von Masochismus.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist sicherlich keine neue Erkenntnis. Jede Medaille hat zwei Seiten. Manchmal ist das offensichtlich, manchmal muss man erst darauf aufmerksam gemacht werden. Daher ist es für mich auch so wichtig, dass uns im Rahmen unseres Bundeslebens die potentielle Möglichkeit geboten wird, dass wir uns politisch und auch anderweitig austauschen. Der guten Ordnung halber sei aber darauf hingewiesen, dass es wohl nur wenige Themen gibt, die nicht von der Politik beeinflusst sind.

Genauso wichtig aber ist auch die Geselligkeit auf Kneipen und bei weiteren Veranstaltungen. Auch hier sind wir gefordert, wenngleich wesentlich angenehmer. Daher muss es unser Ziel sein, eine ausgewogene Mischung von Veranstaltungen vorzusehen, die für Geist und Seele gleichermaßen förderlich sind. Das Studium darf vor allem nicht zu kurz kommen lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes und begegnungsreiches Sommersemester 2011!